So hilfst du einem linkshändigen Kind beim Schreiben
Hilf einem linkshändigen Kind, indem du das Blatt neigst, den Griff anpasst und den Sitzplatz änderst. Neige die Seite so, dass die obere linke Ecke höher liegt, etwa 30 bis 35 Grad, und halte sie links von seiner Mittellinie. Lass es den Stift etwas höher greifen, ungefähr vier Zentimeter über der Spitze, damit die Hand unter dem Geschriebenen bleibt und es nicht verschmiert.

Etwa einer von zehn Menschen schreibt mit der linken Hand, also sitzen in den meisten Klassen ein oder zwei Linkshänder, und fast alle Arbeitsblätter, Scheren und Tische sind für Rechtshänder gemacht. Ein linkshändiges Kind schreibt von innen nach außen, schiebt den Stift über die Seite und zieht die Hand über das, was es gerade geschrieben hat. Allein das erklärt die verschmierte Tinte, das eingeknickte Handgelenk und das langsame, vorsichtige Tempo. Stell die Sitzhaltung um, und das meiste löst sich von selbst.
Nichts davon braucht spezielle Stifte oder teures Zubehör. Drei Änderungen erledigen fast die ganze Arbeit: wie das Blatt liegt, wie der Stift gehalten wird und wo das Kind sitzt.
Wie sollte ein linkshändiges Kind das Blatt legen?
Neige das Blatt so, dass die obere linke Ecke höher liegt als die rechte, etwa 30 bis 35 Grad, und schiebe es nach links vom Körper weg. Rechtshänder neigen die Seite andersherum, deshalb kämpft ein Linkshänder, der den Nachbarn abschaut, am Ende gegen den Winkel. Die Neigung lässt das Kind die Stiftspitze sehen und hält das Handgelenk gerade unter der Zeile, statt es darüber zu knicken, um auf die Wörter zu spähen.
Wo sollte ein Linkshänder den Stift halten?
Etwas höher als ein Rechtshänder, ungefähr vier Zentimeter über der Spitze. Zu nah an der Spitze zu greifen verdeckt dem Kind die Sicht auf die Buchstaben, die es formt, und verschmiert die frische Tinte. Eine schnelle Lösung ist, einen kleinen Strich oder Punkt am Stift anzubringen, wo die Finger landen sollen, oder einen Griff dorthin zu schieben. Der Griff selbst ist derselbe Dreipunktgriff: Daumen und Zeigefinger fassen, der Stift ruht auf dem Mittelfinger.
Wenn der Griff selbst das Problem ist, erklärt unser Leitfaden zum Halten eines Stifts den Dreipunktgriff und die Korrekturen für eine Faust oder einen umgeschlagenen Daumen. Das funktioniert für die linke und die rechte Hand gleich.
Wie stoppe ich das eingeknickte Handgelenk?
Das Einknicken ist der Versuch des Kindes, seine Schrift zu sehen und das Verschmieren zu vermeiden, also nimm ihm den Grund dafür. Mit richtig geneigtem Blatt und der Hand unter der Schreibzeile gibt es nichts, worüber man sich beugen müsste. Üben an einer senkrechten Fläche hilft ebenfalls, denn ein an die Wand geklebtes Blatt oder eine Staffelei zwingt das Handgelenk zurück in eine neutrale, nicht eingeknickte Lage.
- Setze einen Linkshänder links neben ein rechtshändiges Kind, damit die Ellbogen nicht aneinanderstoßen.
- Lass das Licht von rechts kommen, damit die schreibende Hand keinen Schatten auf die Arbeit wirft.
- Probiere einen schnell trocknenden Stift oder einen Bleistift, um das Verschmieren zu verringern, während sich die Gewohnheit bildet.
- Zeige den Startpunkt jedes Buchstabens. Linkshänder profitieren von einer Vorlage auf beiden Seiten der Seite, damit die Hand nie die verdeckt, die sie abschreiben.
Nachspuren ist ein sanfter Weg, die richtigen Bewegungen einzuüben, weil der Buchstabe schon da ist und das Kind ihm nur folgt. Erstelle ein Blatt mit seinem Namen im kostenlosen Namen-Nachspur-Generator, oder drucke ein ganzes Alphabet aus den druckbaren Übungsblättern zum Schreiben und lass es mit der neuen Haltung nachspuren, bis es sich normal anfühlt.
Erstellen Sie eine Namens-Nachspur-Vorlage
Geben Sie einen Namen ein, waehlen Sie eine Schrift und drucken Sie kostenlos eine Uebungsvorlage.